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Aktuelle News

Nanogate investiert mehr als 20 Mio. Euro in neues Innovationsprogramm

22.03.18

- Fokus auf N-Metals Design und Integrated Smart Surfaces

- Neues F&E-Zentrum in den USA

- Ausbau von Kapazitäten und Oberflächenkompetenzen

 

Göttelborn, 22. März 2018. Die Nanogate SE, ein weltweit führender Spezialist für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten, wird mehr als 20 Mio. Euro in das gestartete Innovationsprogramm investieren, um neue Märkte zu erschließen. Im Fokus stehen zusätzliche Anwendungen und Systeme für die Metallisierung von Kunststoffen (N-Metals Design) sowie die Kombination von Kunststoff und Elektronik (Integrated Smart Surfaces). Überdies werden die Fertigungskapazitäten und bisherige Oberflächenkompetenzen erweitert.

 

Ralf Zastrau, CEO der Nanogate SE: „Nanogate hat sich in vergangenen Jahr fest als Innovationspartner internationaler Konzerne etabliert. Jetzt wollen wir unsere führende Position weiter ausbauen und die nächste Generation von innovativen Kunststoffkomponenten und -oberflächen auf den Markt bringen. Für die Innovationen sowie den Ausbau der Produktionskapazitäten erhöhen wir die Investitionen auf die Rekordmarke von mehr als 20 Mio. Euro. Zugleich dürften bereits 2019 erste neue Anwendungen zu Umsatz und operativem Ergebnis beisteuern. In unserer Prognose für 2018 ist das Investitionsbudget bereits berücksichtigt. Wir sind für die Geschäftsentwicklung und das Innovationsprogramm optimistisch gestimmt. Mit unserer Expansionsstrategie legen wir die Basis für weiteres Wachstum.“

 

Neues F&E-Zentrum in den USA

Zu den Schwerpunkten des Innovationsprogramms zählt die Weiterentwicklung des Anwendungsportfolios für die dekorative Metallisierung von Kunststoffen unter der Marke N-Metals Design. Ziel ist es, zahlreiche Anwendungen beispielsweise im Bereich Chrom- und Edelstahlersatz, dekorativer Oberflächengestaltung oder innovativer Beleuchtung anzubieten. Für die zusätzlichen Lösungen wird Nanogate zudem in den USA am Standort Mansfield (Ohio) ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum (F&E) errichten. Das F&E-Zentrum soll im ersten Halbjahr 2019 in Betrieb gehen. Parallel wird die US-Tochtergesellschaft Nanogate Jay Systems ihre Kapazitäten für N-Metals Design ausweiten.

Michael Jung, COO der Nanogate SE: „Gerade in den USA stoßen unsere Anwendungen zur Metallisierung von Kunststoffen auf großes Interesse. Angesichts der dynamischen Marktentwicklung begrüßen es unsere Kunden, wenn wir vor Ort mit einem eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum präsent sind. Zudem erweitert unsere Tochtergesellschaft Nanogate Jay Systems ihre Kapazitäten.

 

Zukunftsmarkt Integrated Smart Surfaces

Teil des Innovationsprogramms ist überdies die Entwicklung neuer Systeme, die Elektronik, Multifunktionalität und hochwertiges Design in innovativen Oberflächen vereinen. Dank Integrated Smart Surfaces lassen sich völlig neuartige Bedienkonzepte für Geräte aller Art entwickeln. Zudem können Komponenten anders konzipiert und daher effizienter, kleiner und gewichtssparender produziert werden. Neue Designs für Schaltflächen sind gerade in den Zielmärkten Automotive, Aerospace, Home Appliance und Consumer Electronics von internationalen Konzernen stark nachgefragt. Im Rahmen der Markterschließung für Integrated Smart Surfaces investierte Nanogate bereits in das finnische Technologieunternehmen TactoTek.

„Nanogate wird neue, intelligente Kommunikationsoberflächen entwickeln, die bei einer Vielzahl von Produkten die Bedienung vereinfachen und zugleich höchsten Ansprüchen an ein modernes Design entsprechen. Für diese Querschnittstechnologie verfügt der Konzern mit seiner langjährigen Erfahrung bei neuartigen Materialien, der Integration von innovativen Funktionen sowie einer effizienten Fertigung über eine exzellente Ausgangsposition“, erläutert CEO Zastrau.

 

Ausbau der Kapazitäten und Kompetenzen

Parallel mit dem Innovationsprogramm wird Nanogate seine Kapazitäten erweitern sowie weitere Oberflächentechnologien anbieten. Am Standort in Bad Salzuflen werden künftig komplexe N-Glaze-Komponenten, verbunden mit anspruchsvoller Montage, gefertigt. Bei innovativen Kunststoffbauteilen mit glasähnlichen Eigenschaften erschließt der Konzern somit ein neues Anwendungsfeld. Die Kompetenzzentren in Lüdenscheid und Neunkirchen erhalten zusätzliche Beschichtungsanlagen, die besonders umweltfreundlich und energieeffizient sind. Überdies sind am neu erworbenen Standort in der Slowakei Erweiterungsinvestitionen geplant, während die neue österreichische Tochtergesellschaft ebenfalls in Oberflächenkompetenz investieren wird.